IMPRESSUM

Inhaber: Martin Schäper

Design of Illusion Special Make-Up Effekts
Weißenburger Str. 47 13595 Berlin
Mobil: +49 (0)173 / 63 84 311

Mail: info@doi-fx.de

Allgemeine Geschäftsbedingungen Design of Illusion

1. Vertragsschluss, Inhalt
Die Leistung des Auftragnehmers beinhaltet je nach Vereinbarung neben der Herstellung der Vor-, Zwischen- und Endprodukte entweder die Lieferung an den Auftraggeber (Typ A) oder eine Dienstleistung des Auftragnehmers am Set (Typ B).

2. Zahlungen, Verzug
Falls keine abweichenden Regelungen getroffen sind, gilt für jegliche Zahlungen eine Zahlungsfrist von 30 Tagen ab Fälligkeit und wird 2 % Skonto gewährt bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen.

Der Auftragnehmer gerät in Verzug, wenn er seine vertragliche Fertigungsfrist nicht einhält. Für die Rechtzeitigkeit aller Zahlungen ist der Eingang beim Auftragnehmer maßgeblich.

3. Einhaltung der Fertigungsfrist
Die Fertigungsfrist ist eingehalten, wenn der Auftragnehmer die zur Erbringung des Effekts erforderlichen Produkte innerhalb der Frist mangelfrei hergestellt hat. Wenn eine Abnahme vereinbart ist, ist der Abnahmetermin maßgeblich; dies gilt nicht bei berechtigter Abnahmeverweigerung. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen, wenn er erkennt, dass er nicht rechtzeitig leisten kann.

4. Lieferung
Die Leistung bei einem Vertrag nach Typ A beinhaltet die Lieferung an den Auftraggeber. Mit besonderer Vereinbarung kann der Auftraggeber die Produkte auch selbst oder durch einen Beauftragten abholen lassen. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch werden die Produkte auf seine Kosten an ihn versandt.

5. Gefahrübergang

Bei einem Vertrag nach Typ A: Die Gefahr der Beschädigung oder Zerstörung oder des Verlusts der Vor-, Zwischen- und Endprodukte geht mit der Übergabe auf den Auftraggeber über, spätestens bei einer etwa vereinbarten Abnahme. Erfolgt auf Wunsch des Auftraggebers eine Versendung der Produkte, so geht die Gefahr zu dem Zeitpunkt über, in dem der Auftragnehmer die Produkte dem Transportunternehmen übergibt. Erfolgt auf Wunsch des Auftraggebers eine Abholung der Produkte durch den Auftraggeber oder einen von ihm beauftragten Dritten, so geht die Gefahr zu dem Zeitpunkt über, in dem der Auftragnehmer die Produkte dem Auftraggeber bzw. dem Dritten übergibt.

Bei einem Vertrag nach Typ B: Die Gefahr der Beschädigung oder Zerstörung oder des Verlusts der Vor-, Zwischen- und Endprodukte durch den Auftraggeber oder Dritte, insbesondere Schauspieler und Beauftragte des Auftraggebers, geht bei Ankunft des Auftragnehmers mit den Produkten am Set auf den Auftraggeber über. Der Auftragnehmer haftet jedoch für Beschädigung, Zerstörung oder Verlust durch sein Verschulden. In jedem Fall geht die Gefahr bei einer etwaigen Abnahme über.

7. Abnahme
Spätestens am Ende der Fertigungsfrist findet eine Abnahme statt. Dabei nimmt der Auftraggeber die Modellage bzw. den Designentwurf ab, wenn sie objektiv mangelfrei sind und subjektiv seinen künstlerischen Vorstellungen entsprechen. Anderenfalls ist der Auftragnehmer zur Nachbesserung verpflichtet und es finden weitere Abnahmetermine statt. Objektiv mangelfrei ist ein (Vor-, Zwischen- oder End)Produkt, wenn es nach objektiven Maßstäben für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung geeignet ist.

Bis die Abnahme erfolgt ist, hat der Auftraggeber ein volles künstlerisches Mitbestimmungsrecht. Nach erfolgter Abnahme kann der Auftraggeber die Produkte nicht mehr ablehnen, weil sie seinen künstlerischen Vorstellungen nicht entsprechen.

8. Haftung für Verzögerungen
Ergeben sich Verzögerungen dadurch, dass der Auftraggeber Zahlungen, insbesondere Vorschüsse nicht rechtzeitig leistet, trifft den Auftragnehmer keine Haftung. Der Auftragnehmer haftet nur für die Einhaltung der von ihm angebotenen Fertigungsfrist; diese Frist beginnt erst ab Zahlung eines etwa vereinbarten Vorschusses.

Sollen nicht durch den Auftragnehmer verursachte Verzögerungen durch Überstunden und zusätzliches Personal durch den Auftragnehmer ausgeglichen werden, so ist dies grundsätzlich möglich, bedarf aber einer besonderen nachträglichen Vereinbarung. Auf den Abschluss einer solchen Vereinbarung besteht kein Anspruch.

9. Haftung für Schäden
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung entstehen, oder dadurch, dass Hinweise oder Weisungen des Auftragnehmers nicht eingehalten werden. Darunter fällt es auch, wenn entgegen der Aufklärung durch den Auftragnehmer Verarbeitungs- oder Nutzungszeiten nicht eingehalten oder nicht geeignete Materialien verwendet werden; ebenso wenn ein Schauspieler/Modell in den letzten 24 Stunden vor dem Kontakt mit den Produkten Alkohol oder Drogen konsumiert oder bei ihm allergische oder sonstige körperliche Reaktionen hervorgerufen werden.

Für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Auftraggeber die erhaltenen Produkte weiterverarbeitet oder in andere Produkte einarbeitet, haftet der Auftragnehmer nicht.

10. Kündigung
Wenn nach der dritten gescheiterten Abnahme trotz objektiver Mangelfreiheit keine künstlerische Einigung zwischen den Parteien absehbar ist, haben beide Vertragsparteien das Recht, den Vertrag fristlos zu kündigen. Kündigt eine Partei den Vertrag, so behält der Auftragnehmer einen Teilvergütungsanspruch auf die bereits gezahlten Vorschüsse. Schadensersatzansprüche beider Vertragsparteien sind ausgeschlossen.

11. Aufrechnung, Zurückbehaltungsrecht
Die Aufrechnung durch den Auftraggeber ist ausgeschlossen, es sei denn, er rechnet mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung auf. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts durch den Auftraggeber ist ausgeschlossen, soweit es nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

12. Allgemeines
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand im Verkehr mit Kaufleuten ist für beide Vertragsparteien Berlin. Jede auf der Vorderseite oder sonst schriftlich getroffene Individualabrede hat Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel. Ergänzend gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise gegen zwingendes Recht verstoßen oder aus anderen Gründen nichtig oder unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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